Fachtagungen

Die Netzwerktage Schulpsychologische Krisenprävention und Krisenintervention 2017 fanden am 27. – 28. Juni 2017 im Hotel Seehof in Haltern am See statt.
Das Weiterbildungsangebot richtete sich an ca. 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in unterschiedlicher Funktion des schulpsychologischen Krisenmanagements in Nordrhein-Westfalen.
Frau Ministerialdirigentin Susanne Blasberg-Bense (Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen) und Dipl.-Päd. Stephan Müller (Unfallkasse Nordrhein-Westfalen) begrüßten die Anwesenden der gemeinsamen Veranstaltung.
Anschließend stellten Frau Blasberg-Bense und Dipl.-Psych. Thomas Gödde den Erlass zur Landesstelle Schulpsychologie und schulpsychologisches Krisenmanagement (LaSP) vor.
Die Eingangsvorträge von Dr. Sascha Borchers (Fachbeauftragter für Schulpsychologie der Bezirksregierung Münster) zum Thema Gewalt gegen Lehrkräfte, Dipl.-Psych. Cornelia Heinz (Fachgruppe Schulabsentismus der Bezirksregierung Arnsberg) zur Lehrkompetenz Schulabsentismus und Martin Oppermann (schulischer Krisenbeauftragter des Ministeriums für Schule und Bildung) zu kriminologischen Aspekten der Gewaltprävention fanden bei den Anwesenden großen fachlichen Anklang. 
Im Hauptvortrag der Fachtagung präsentierte Prof. Dr. Heribert Scheithauer (Freie Universität Berlin) seine Evaluationsergebnisse zur Prävention zielgerichteter Gewalt an Schulen. In der anschließenden Diskussion gab er wichtige Empfehlungen wie eine entsprechende Präventionsarbeit in Schulen umgesetzt werden und gelingen kann. 
Der abschließende Praxisvortrag von Herrn Dipl.-Psych. Thomas Weber (ZTK, Köln) zur Nachsorge nach schulischen (Groß-)Schadenslagen stellte hilfreiche Orientierungspunkte zur Organisation der schulpsychologischen Unterstützungsangebote vor.

Schulpsychologie vor Ort

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